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Gesundheit & Sicherheit

Wettbewerb „Seniorensportlerin und Seniorensportler des Jahres 2018“

Sport und Bewegung sind wichtige Bestandteile zur Erhaltung der Lebensqualität. Geistig und körperlich beweglich zu bleiben erhöht die Lebensfreude und den Aktionsradius auch im höheren Alter sehr. Mit Vorbildern aus der eigenen Generation sollen ältere Menschen zu sportlicher Betätigung motiviert werden. Der Wettbewerb „Seniorensportlerin und des Seniorensportlers des Jahres 2018„“ möchte aktive Seniorensportlerinnen und –sportler vor den Vorhang bitten, sie auszeichnen und einladen, Vorbild für viele andere zu sein. Mehr lesen » « Weniger anzeigen

Gesund durchs Leben – Tipps für den Arztbesuch

Diese Informationen für Personen 60+ sollen eine praktische Hilfestellung sein, um sich bestmöglich auf den Arztbesuch einzustellen und vorzubereiten. Mehr lesen » « Weniger anzeigen

KONTROLL-LISTE VOR DEM ARZTBESUCH

  • Habe ich die E-Card dabei?
  • Habe ich eine Überweisung erhalten?
  • Welche Beschwerden habe ich?
  • Welche Befunde habe ich bisher bekommen?
  • Habe ich Allergien?
  • Welche Medikamente nehme ich derzeit?
  • Wie vertrage ich die Medikamente und welche Nebenwirkungen bemerke ich?

FRAGEN FÜR DEN ARZTBESUCH

  • Wie lange wird meine Krankheit dauern?
  • Wie macht sich die Krankheit bemerkbar?
  • Wann sollten meine Beschwerden besser werden?
  • Wann soll ich wiederkommen?
  • Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?
  • Was muss ich bei der Einnahme von Medikamenten beachten?
  • Was kann ich selbst tun, damit ich schneller gesund werde?
  • Gibt es Ärzte, die sich mit meiner Krankheit besonders gut auskennen?

VORBEREITUNG

  • Überlegen Sie genau, was Sie sagen möchten und welche Fragen Sie haben.
  • Schreiben Sie die Fragen auf, die Sie dem Arzt stellen möchten.
  • Bereiten Sie alle Unterlagen vor, die Sie für den Arztbesuch brauchen (z. B. E-Card, Befunde, Überweisung).
  • Was kann für Sie unangenehm sein? Sie können dem Arzt sagen, wenn Sie sich beim Gespräch nicht wohl fühlen.
  • Manchmal ist es gut, wenn Sie von einem Familienmitglied begleitet werden.
  • Bei Verständnisproblemen kann Sie eine Begleitperson unterstützen.
  • Ärzte wollen Ihnen helfen. Versuchen Sie, ohne Vorurteile in die Ordination oder ins Krankenhaus zu gehen.

GESPRÄCH MIT DEM ARZT

  • Geben Sie Bescheid, wenn eine Behandlung oder ein Medikament nicht geholfen haben. Solche Rückmeldungen sind für die Behandlung wichtig.
  • Seien Sie ehrlich – auch bei unangenehmen oder scheinbar peinlichen Beschwerden.
  • Fragen Sie nach, wenn Sie einen Fachausdruck nicht verstehen.
  • Sie haben das Recht auf die beste Behandlung. Sie sollten sich verstanden fühlen und das Gefühl haben, gut versorgt zu werden. Fordern Sie die dafür notwendige Zeit ein.

ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

  • Sie können eine Zweitmeinung von einem anderen Arzt einholen.
  • Es kann vorkommen, dass eine Behandlung keine Besserung bringt oder für Sie nicht in Ordnung ist. Geben Sie dann bitte Bescheid. In so einem Fall wird sich der Arzt um eine andere Lösung bemühen.
  • Vor allem bei schwierigen Entscheidungen ist es wichtig, sorgfältig darüber nachzudenken. Lassen Sie sich nicht dazu drängen, schnell eine Entscheidung zu treffen.
  • Sie können eine vorgeschlagene Behandlung auch ablehnen.
  • Ein guter Arzt spricht solange mit Ihnen, bis Sie sich auf eine gemeinsame Lösung geeinigt haben.

WEITERE SCHRITTE

  • Welche Medikamente sollen eingenommen werden und was muss dabei beachtet werden?
  • Wann soll der nächste Arztbesuch stattfinden?
  • Was passiert weiter?
  • Wann beginnt welche Behandlung und wie ist der Ablauf?

Sicher durchs Leben – Sicherheit für Personen 60+

Hier finden Sie wertvolle Tipps für Ihre Sicherheit und zur Vermeidung von Kriminalität in verschiedenen Lebenslagen. Mehr lesen » « Weniger anzeigen

IN DER BANK / BEIM BANKOMAT

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Sie diese nicht kennen.
  • Geben Sie niemals Auskünfte über Ihre Finanzen.
  • Suchen Sie bei einem verdächtigen Anruf Rat bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.
  • Lassen Sie sich niemals zu Geldabhebungen drängen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

AN DER HAUSTÜRE

  • Lassen Sie niemals fremde Personen in Ihre Wohnung.
  • Vor dem Öffnen der Wohnungstür: Schauen Sie durch den Türspion.
  • Lassen Sie sich von „Amtspersonen“ – auch uniformierten – den Dienstausweis zeigen. Diese Forderung schreckt Täter oft ab.

AM TELEFON / „NEFFENTRICK“

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Sie diese nicht kennen.
  • Geben Sie niemals Auskünfte über Ihre Finanzen.
  • Suchen Sie bei einem verdächtigen Anruf Rat bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.
  • Lassen Sie sich niemals zu Geldabhebungen drängen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

ZUHAUSE

  • Schließen Sie Ihre Wohnungs- oder Haustüre sowie Garagen- und Zufahrtstore ab, auch wenn Sie sich zuhause befinden.
  • Fenster und Terrassentüren – auch bei kurzer Abwesenheit – nicht kippen.
  • Telefon oder Handy sollte auch nachts stets griffbereit sein.
  • Verwenden Sie bei Abwesenheit Zeitschaltuhren für die Innenlicht-Steuerung.
  • Wenn Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen oder in der Umgebung eine Alarmanlage hören, wählen Sie den Polizeinotruf 133.
  • Bei möglichem Täterkontakt verhalten Sie sich passiv und seien Sie nicht heldenhaft.

UNTERWEGS

  • Niemals viel Bargeld bei sich tragen. Richtige Trageweise der Handtasche ist an der Körpervorderseite, Verschluss nach innen.
  • Wertgegenstände nicht in Außentaschen von Bekleidungsstücken transportieren.
  • Tasche / Geldbörse / Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen (z.B. im Einkaufswagen).
  • PIN-Code der Bankomatkarte / Kreditkarte nicht notieren oder mitführen.
  • Wenn Ihnen Fremde auf der Straße zu nahe kommen, stellen Sie möglichst schnell Abstand her.

IM INTERNET

  • Warnung vor E-Mails, die nach PIN, TAN oder sonstigen Internet-Banking-Zugangsdaten fragen. Banken verlangen niemals solche Daten per E-Mail, Telefon oder SMS. Geben Sie diese Daten niemals bekannt und löschen Sie das E-Mail sofort.
  • Hände weg von Medikamenten aus dem Internet.
  • Achtung vor E-Mails von unbekannten Absendern, in denen Ihnen Geld angeboten wird und oft sehr hohe Anzahlungen verlangt werden.
  • Niemals das eigene Konto und die Adresse für finanzielle Transaktionen mit unbekannten ausländischen Partnern zur Verfügung stellen.
  • Angebliche Gratis-Angebote sorgfältig durchlesen, oft gibt es versteckte Kosten.
  • Bezahlen Sie nicht für etwas, das Sie nicht bestellt haben.

KRIMINALPRÄVENTION POLIZEIDIENSTSTELLE

Die polizeiliche Kriminalprävention ist eine Serviceeinrichtung der österreichischen Exekutive. Sie wurde geschaffen, um Straftaten zu verhindern. Hier bekommen Sie Ratschläge, wie vermieden werden kann, Opfer eines Verbrechens zu werden. Die Beratung ist kostenlos: 059 133